Kesselgulaschfest / 05.01.09

Schlittenfahrt um Neuthard, 11.01.09

Am Sonntag, 11.01. haben wir aufgrund der recht guten Schneelage und den tiefen Temperaturen beschlossen eine kleine Schlittenfahrt zu unternehmen anstatt am Feuerwehrauto zu schrauben.

Bei -10°C wäre die Schrauberei eh nicht so angenehm gewesen. So hat sich eine kleine Truppe mit dem Bulldog und einem Pferdeschlitten aufgemacht eine große Runde um Neuthard zu drehen. Die Vollmondnacht war bestens geeignet...

Patrozinium / 18.01.09

Topinambur-Ernte / 21.03.09

Im März haben wir unsere Topinambur-Ernte eingefahren. Wie schon im letzten Jahr haben wir nicht säen und pflegen müssen, sondern haben von Herrn Schlindwein aus Karlsdorf ein Feld in Spöck zur Verfügung gestellt bekommen. Im Gegenzug haben wir mit unserem Vollernter das ganze Feld abgeerntet und nicht nur das was wir für uns brauchen.

Unser betagter Vollernter der Marke Grimme hat bis zur letzten Topinambur-Reihe tapfer durchgehalten, ganz kurz vor Schluß ist dann noch eines der Förderbänder gerissen.

Bei der genauen Inspektion hat sich gezeigt, daß auch noch einige Lager getauscht werden müssen, damit das gute Stück im nächsten Jahr wieder zum Einsatz kommen kann.

Im Anschluß an die Ernte haben wir den Topi gleich eingemaischt damit wir in einigen Wochen wieder unseren Topi daraus brennen können.

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Mercedes-Museum Stuttgart / 22.03.09

Ende März haben wir gemeinsam das Mercedes-Museum Stuttgart besucht. Das Museum wurde vor zwei Jahren in einem architektonisch beeindruckenden Neubau neu eröffnet.

Die Sammlung ist sehr umfangreich und zeigt Exponate vom Beginn der Motorisierung bis zur Neuzeit. Dazu gibt es viel Hintergrundinformation zur Firmengeschichte.

Vom Umfang der Ausstellung etwas erschlagen, haben wir über vier Stunden im Museum zugebracht.Auf dem Rückweg sind wir dann zum Abschluß noch ins Backhaus in Weingarten eingekehrt.

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Waldparkring Mingolsheim / 29.03.09

Am letzten März-Sonntag waren wir bei einer Begehung des Waldparkringes in Mingolsheim eingeladen. Veranstaltet wurde die Begehung durch den Arbeitskreis Ortschronik Bad Schönborn.

1939 wurde im Mingolsheimer Pfarrwald ein geheimes Munitionslager der Wehrmacht angelegt, um dort Waffen, Munition und Nachschubmaterial für die Luftabwehr und auch den Westwall zu lagern. Dazu wurde im Wald eine Ringstraße angelegt an der mehrere Lagerhallen und Häuser standen.

Am 01. April 1945 wurde das Munitionslager auf dem Rückzug durch die Wehrmacht gesprengt. Zurück blieben Ruinen der Hallen, die mit der Zeit als Baumateriallager genutzt wurde, Munitionsreste, die für das ein oder andere Drama unter Jugendlichen sorgte und eben die Ringstraße.

Im Jahr 1948 wurde auf dem Gelände dann ein großes Volksfest veranstaltet und in diesem Rahmen ein erstes motorsportliches Großereignis in Form einer Gleichmäßigkeitsfahrt. Alten Zeitungsberichten zufolge kamen zu dieser Veranstaltung über zehntausend Besucher!

Schon im Jahr darauf wurde der nun so getaufte "Waldparkring" zu einer "richtigen" Rennstrecke ausgebaut, mit Turm für die Rennleitung, Boxen usw.

1949 fand dann das "1. Kraichgau-Motorrad-Rennen" für Solo- und Seitenwagenmotorräder statt. Weitere Rennen folgten, doch sehr schnell merkte man, daß der Kurs zu eng und zu klein war. Nach Einstellung des Rennbetriebs Mitte der 1950er Jahre diente er noch als Trainingskurs, aber in Folge einiger tödlicher Unfälle wurde er 1958 oder 1959 stillgelegt.

Einem der anwesenden Zeitzeugen zufolge ist auch der spätere, mehrfache Gespannweltmeister Helmut Fath am Waldparkring mehrfach als Ausweisfahrer (=Amateur) am Start gewesen.

Wir durften die Strecke an dem Wochenende befahren, sie ist noch komplett erhalten. Allerdings ist die Straße inzwischen nicht mehr breiter als ein gewöhnlicher Waldweg, die Natur hat sich in den vergangenen 50 Jahren Ihren Teil zurückerobert. 

In der Galerie gibt es Bilder von der Begehung und historische Aufnahmen.

Veterama M Ludwigshafen / 24.-26.04.09

Am letzten April Wochenende hat in Ludwigshafen auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Halle die Veterama M 2009 stattgefunden. Auch die Veteranenfreunde waren wieder mit Ihrem Stand dabei. Das ist fast schon eine Tradition, immerhin war es schon die siebzehnte Teilnahme.
Unser Stand war über das Wochenende gut besucht. Tagsüber von potentiellen Käufern, die schon ganz gezielt zu uns kommen und in unseren Schätzen suchen. Schließlich kennt man unser Sortiment inzwischen ganz gut und wer Teile für eine DKW, Hercules oder Kreidler braucht, hat gute Chancen bei uns fündig zu werden.
Abends waren es dann eher die alten oder neuen Veterama-Bekanntschaften, die es zu uns zog. Auf ein Bier oder einfach um ein wenig über das gemeinsame Hobby zu quatschen.
Das Wetter hat auch bestens mitgespielt, es waren drei herrlich sonnige Tage. Und auch die Verkäufe und Käufe waren zufriedenstellend, von einer Krise nichts zu spüren.
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterHier gibt's díe Bilder von der Frühjahrs-Veterama in Ludwigshafen!

Ausfahrt / 03.05.09

Am ersten Mai-Sonntag haben wir die Gelegenheit genutzt und sind die von Tobias geplante Sommerfest-Ausfahrtstrecke einmal abgefahren. Das Wetter hat mitgespielt, die ausgewählte Strecke hat Gefallen gefunden! Unsere Ausfahrtteilnehmer werden Ihren Spaß haben!

50ccm- Schweizausfahrt / 27.05. bzw. 28.05. - 01.06.

Dorffest Neuthard / 20.-22.06.09

Sommerfest / 27.+28.06.09

Veteranenausfahrt MSC Knielingen / 11.07.09

Oldtimer- & Schleppertreffen in Rheinsheim / 12.07.09

Helferfest / 18.07.09

Feldtag - Spöcker Öko-Sommer / 19.07.09

Weltententreffen in Most, CZ / 28.07-02.08.09

Nachdem sich in den vergangenen Jahren immer nur die kleine 2CV-Splittergruppe der Veteranenfreunde auf das alle 2 Jahre stattfindende Weltententreffen ( WET ) verirrt hatte, waren es dieses Mal vom 28.07. bis 02.08.09 auch noch Sympathisanten, die sich mit einem Mercedes /8 und klassischem Wohnanhänger ausgerüstet dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

Führte der Weg zu den vergangenen Treffen nach Italien, Schottland und Schweden, so ging es diesmal in den Osten in die Tschechische Republik. Das Ziel hieß Most am Fuße des Erzgebirges und ist sonst eher bekannt für seine Rennstrecke und die trostlose Architektur in trostloser Landschaft (Braunkohletagebau).

Da der Wettergott uns fünf Veteranenfreunden und den ca. 10000 anderen Teilnehmern wohl gesonnen war, erlebten wir eine heiße Woche auf dem Hippodrom in Most. Geregnet hat es nur am ersten Tag ein paar Tropfen, ansonsten war es warm und trocken.

Ein Lob an das gute Organisationsteam, für den reibungslosen Ablauf und das tolle Programm, das unter anderem aus Live Konzerten, Kabarett, Sicherheitstrainings, Kinderprogramm, Motorrad Stuntshow, Nostalgiebusfahrten in die Stadt, Floh- und Teilemarkt, Gleitschirmflügen, freies Fahren auf der Rennstrecke, 2CV-Schrauberkurse usw. bestand. Selbst die sanitären Einrichtungen waren für eine solche Großveranstaltung wirklich ordentlich.

Auch kulinarisch wurde einiges geboten, unter anderem (wahrscheinlich dank Internet-Übersetzungsprogramm) Bratknie, Salat mit Huhnerfleisigkeit und eingelegte Hermelin.

Es waren wie immer Entenfahrer aus vielen teils überraschend fernen Ländern vertreten und wir haben viele alte Bekannte getroffen. Auf der offiziellen Internet-Seite des Treffens findet man eine Statistik über die Besucher und die Herkunftsländer. Am meisten waren Gäste aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Tschechien vertreten. Alles noch im normalen Rahmen auf eigener Achse zu erledigen. Der nicht-Treffen-erfahrene wunderte sich dann aber doch sehr über australische, US-amerikanische und israelische Autokennzeichen (wobei letztere auf eigener Achse angereist waren!).

Natürlich waren neben mehr oder weniger originalen Fahrzeugen auch wieder viele interessante 2CV- Umbauten zu sehen, z.B. Allrad-Enten, Roadster, Lowrider, Cabrios, Stretchlimos und auch absolute Phantasieprodukte zu sehen. In der Galerie finden sich ein paar Bilder, die zeigen, was möglich ist und gemacht wird. Auf technische Details können und wollen wir nicht eingehen.

In Most gabe es nicht nur Enten zu sehen sondern natürlich auch sämtliche Derivate wie Mehari, AMI 6, Burton, AMI 8, Lomax, AMI Super, Dyane, AK, AZU, Acadiane usw. Für den weniger vorgebildeten Ciroen-Freund sind das ein Haufen Namen für etwas was sich normalerweise ganz platte in Ente, Kastenente und Enten-ähnlich einteilen läßt. Aber gegen Ende des Treffens waren auch die 2CV-unbeleckten Veteranenfreunde in der Lage die einzelnen Typen mehr oder weniger gut zu unterscheiden. Kein Wunder, Anschauungsmaterial gab es ja in Hülle und Fülle.

Zusätzlich zu den 2CV und Derivaten haben noch viele andere Citroen Klassiker wie HY, DS, 11CV und Visa den Weg nach Most gefunden. Dazwischen immer mal wieder eine moderne Familienkutsche verweichlichter ehemaliger Entenfahrer und eine Hand voll markenfremder Klassiker. Aber interessant sind nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch ihre Fahrer. Besonders faszinierend ist dabei, daß es nicht "den" Entenfahrer gibt. Die Leute sind genauso bunt oder blaß wie Ihre Fahrzeuge. Es ist jedes Alter vertreten, man trifft Leute, die gerade recht Auto fahren dürfen und alte Leutchen wie unser Nachtbar, der auf eigener Achse aus Frankreich angereist und sicher schon 80 Lenze zählte.

Schade, dass die Woche immer so schnell vorüber ist, aber wir freuen uns schon auf das WET 2011 in Salbris / Frankreich.

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Oldtimertreffen Ottersheim / 16.08.09

Elsaß-Tour / 21.-23.08.

Schon 2007 waren wir im Sommer ein Wochenende im Elsaß unterwegs gewesen. Unser Quartier war dort eine Ferme Auberge in der Nähe von Thann, am südlichen Ende der Vogesen. Schon bei der Hinfahrt hatte sich herausgestellt, daß der Navigator die Durchschnittsgeschwindigkeit der Truppe überschätzt hatte. Dazu kamen noch einige kleinere technische Schwierigkeiten, so daß wir letzten Endes den ganzen Tag bei einer Bruthitze im Sattel saßen und erst spät ziemlich platt in Michelbach ankamen. Das wollten wir natürlich nicht wiederholen.

Dieses Mal sollte das anders laufen. Der neue Plan war freitagnachmittags entspannt zu unserem Quartier zu fahren, samstags eine ausgiebige, aber nicht übertriebene Tour zu unternehmen und sonntags nach dem Frühstück gemütlich den Heimweg anzutreten. Gesagt, getan.

Unsere Herberge in den Nordvogesen hatten wir schon im Frühjahr reserviert, also sind wir am 21.08. Richtung Reipertswiller aufgebrochen. Insgesamt waren 24 Veteranenfreunde bei dem Ausflug dabei, allerdings davon "nur" sieben mit dem Motorrad, der Rest hatte sich aus familiären, gesundheitlichen oder Lust-Gründen für vier Räder entschieden.

Für die Streckenauswahl war einmal mehr Markus verantwortlich, der die Truppe über Karlsruhe dem Rhein entlang an die französische Grenze in Scheibenhardt führte. Von dort ging es weiter durch Schleithal, dem längsten Straßendorf des Elsaß und über den Col du Pfaffenschlick nach Lembach. Ab hier wurde es sehr ländlich. Es ging über kleine und kleinste Straßen an Niederbronn-les-Bains vorbei nach Dambach und weiter nach Reipertswiller.

Hier war das Haus des Club Vosgien schnell gefunden, auch wenn den Navigator in Anbetracht des grob geschotterten Weges der zur Hütte führte und der mangelhaften Ausschilderung doch kurzzeitig die Zweifel plagten.

Zweifel gab es zu Beginn auch wegen der Unterkunft, die wir nur aus dem Internet kannten und keinerlei "Referenzen" hatten. Zudem hatten wir auch noch Halbpension gebucht, so daß wir quasi "ausgeliefert" waren. Hinzu kommt, daß die Internetpräsenz eher spärlich und unprofesionell war, frei nach dem Motto "Internet und Frankreich, zwei Welten begegnen sich".

Die Zweifel waren allerdings unbegründet, das Haus und die Wirtsleute haben von Anfang an überzeugt. Es handelt sich um eine Hütte des Vogesenclubs (ähnlich Odenwaldklub), die von Mitgliedern aus dem Ort bewirtschaftet wird.
Im Vorfeld konnten wir auswählen, was es abends zu Essen geben soll. Für den ersten Abend haben wir uns für leckeren Baeckeoffe entschieden, einer Art Eintopf aus gebeiztem Fleisch, Kartoffeln und Gemüse, der im Backofen gegart wird. Samstags gab es dann Schinken im Brotteig mit feinen Pommes und reichlich Salat. Das Essen war hervorragend und es haben alle kräftig zugeschlagen, wie wenn es schon seit Tagen nichts mehr gegeben hätte. Der Samstag war aber auch von allerei Aktivitäten geprägt, kein Wunder also, daß jeder hingrig war.

Die Mopedtruppe war leicht geschrumpft mit sechs Oldtimern den ganzen Tag in den Vogesen unterwegs und hat bei idealem Motorradwetter über 300km herrliche Strecken unter die Räder genommen. Ursprünglich waren "nur" 260km geplant, aber aufgrund einer Streckensperrung und einer wundersamen Streckenverlängerung wurde es doch etwas mehr. Ein Mitfahrer meinte am Abend, daß man sich bei dem Navigator über sowas nicht wundern bräuchte, im Gegenteil, man müßte immer damit rechnen. Die Mopedfahrer machten allerdings keinen unzufriedenen Eindruck, im Gegenteil...

Die Strecke führte von Reipertswiller über Phalsbourg und Lutzelbourg zum Col du Donon. Einem der schönsten Vogesenpässe überhaupt..- meint zumindest der Autor. Danach ging es bergab bis Raon-l'Etape, um gleich wieder durch das Val de Senones Richtung Col du Hantz anzusteigen. Wir wählten allerdings nicht den direkten Weg sondern haben uns in Moyenmoutier wieder in die Büsche geschlagen, um die feinen, quasi verkehrsfreien Nebenstraßen zu nutzen. Auf dem Col de Hantz gab es dann in der Auberge de l' Ancienne Frontière ein völlig entschleunigtes Mittagessen eingenommen. Völlig entschleunigt deshalb, weil der Koch alleine war und sich trotz einer für Samstag Mittag beachtlichen Anzahl Gäste nicht aus der Ruhe bringen ließ. Wir wollen uns aber nicht beklagen. Das Wetter war gut, die ruhige Terrasse der Auberge Richtung Süden gelegen und das Essen war letzten Endes sehr lecker.
Vom Col du Hantz aus ging es weiter zum Champ du Feu, über Le Nideck und vorbei am Rocher d' Dabo wieder nach Lutzelbourg.
Begeistert haben unterwegs die schönen Strecken mit den vielen Kurven, die herrliche Landschaft und die wunderschönen Ortschaften in den nördlichen Voegesen. Hinzu kommt, daß die Verkehrsdichte wesentlich geringer ist als in anderen Motorradrevieren wie dem Schwarzwald oder dem Odenwald.
Aber auch die Nicht-Motorradfahrer sind auf Ihrer Kosten gekommen. Die Familien mit Kindern sind ins Spaßbad Hanautic im benachbarten Bouxwiller oder haben den Tag bei einem Bummel durch das Städtchen Saverne verbracht.

Die 2CV-Splittergruppe hat den Tag genutzt um ins Entenmuseum im Weiler Frámont unterhalb des Col du Donon zu fahren und danach noch ein 2CV Treffen zu besuchen. Zwei weitere Paare haben sich den Citroen-Freunden der Einfachheit halber und aus Neugier angeschlossen.

Zum Abendessen haben sich dann alle wieder in Reipertswiller eingefunden und einen weiteren schönen Abend auf der Hütte verbracht.

Sonntags ging es dann nach einem guten Frühstück auf der Terrasse wieder Richtung Heimat. Da wir etwas mehr Zeit hatten als freitags, haben wir auch noch einen kleinen Umweg über die Pfälzer Berge und die Deutsche Weinstraße in Kauf genommen. Gegen 15Uhr sind wir dann wohlbehalten wieder in Neuthard eingetroffen. Auch unsere Oldtimer waren tapfer. Trotz zügiger Fahrweise und mancher Quälerei an steilen Anstiegen gab es nur zwei minimale Pannen, die sofort mit Bordmitteln behoben werden konnten.

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Dreimal 40ster Geburtstag / 05.09.09

Schleppertreffen und Ausstellung der IG FALL / 06.09.09

Kelterfest der Fördergemeinschaft / 12.+13.09.09

Bereits zum achten Mal ist das Kelterfest der Veteranenfreunde am zweiten September-Wochenende über die Bühne gegangen.

Das Fest wurde wie schon in den vergangenen Jahren von der Fördergemeinschaft Mobiles Kulturgut e.V. veranstaltet.

Bei ordentlichem Wetter war das Fest an beiden gut bis sehr gut besucht und wir haben unsere vielen Gäste mit Leckereien aus Keller und Küche verwöhnt. Besonders die Kelterfest-Bratwürste haben sich wieder großer Beliebtheit erfreut. Durch einen Defekt an einem Gasgrill in Verbindung mit der großen Nachfrage sind wird mit dem Nachschub am Sonntag ganz schön in die Bredouille geraten und unsere Gäste mußten teilweise recht lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Nächstes Jahr werden wir darauf vorbereitet sein und einen Reservegrill bereit halten.
Aber auch unsere anderen hausgemachten Spezialitäten wie Kartoffelsuppe mit Blechkuchen und Zwiebelkuchen haben sich großer Beliebtheit erfreut.

Da die Kelterei Roth in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert, war es in diesem Jahr auch eine weitere Bereichung der Getränkekarte, einen Apfel-Secco, also einen ausgesuchten Most, der mit Kohlensäure versetzt wurde. Auch dieser fand unter unseren Gästen reißenden Absatz.
Die Kelterei wurde 1934 von Linus Roth gegründet und wird jetzt in dritter Generation von Oliver Roth und seiner Frau Sonja betrieben.
Die heutigen Kelterei- Anlagen wurden Anfang der Fünfziger Jahre installiert und einige Jahre später modernisiert. Dabei wurde die ursprüngliche Wasserdruckpresse auf ein Öldrucksystem umgebaut. So wird die Anlage auch noch heute betrieben. Und da die zu kelternte Obstmenge über die Jahre eher weniger denn mehr wurde, ist die Kapazität der Packpresse immer noch völlig ausreichend.
In den letzten Monaten wurde auf dem Hof der Familie Roth fleißig gewerkelt und die Kelter und das Drumherum renoviert. Dabei wurden das Hydrauliksystem der Presse auch teilweise überholt und optimiert, daß sie noch lange Jahre treue Dienste leisten kann.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die das Fest möglich gemacht haben. Allen voran der Familie Sonja und Oliver Roth, die Haus und Hof als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt haben und den Nachbarn und Anwohnern, die unser Treiben über die vier Tage wohlwollend geduldet haben. Dank gilt natürlich auch allen Helfern bei Auf- und Abbau, Suppe kochen und Zwiebelkuchen backen und während des eigentlichen Festbetriebs sowie allen fleißigen Kuchenbäckern, allen voran Ilse Roth, die mit deutlichem Vorsprung die meisten Kuchen an den Start brachte.
Dank auch unseren Festlieferanten, die uns während des gesamten Festes reibungslos mit Nachschub versorgt haben.
Besonderen Dank auch unseren zahlreichen Gästen, die uns während der beiden Tage beehrt haben!

Oldtimerteilemarkt in Lipsheim (F) / 26.+27.09.09

Wie schon in den beiden letzten Jahren, hat sich eine kleine frankophile Gruppe der Veteranenfreunde am letzten September-Wochenende auf den Oldtimer-Teilemarkt in Lipsheim südlich von Straßburg gemacht.

Der Markt war dieses Jahr doch sehr überlaufen, es waren viele deutsche Besucher gekommen, ebenso traf man Belgier und Holländer. In den vergangenen Jahren ging es eher beschaulich zu, Gäste und Anbieter kamen hauptsächlich aus Frankreich. Aber durch Berichte in verschiedenen Oldtimerzeitungen ist der Markt nahezu explodiert, was sich auch in den Preisen der Teile wiedergespiegelt hat.

Trotzdem war es ein schönes Wochenende, auch mit guten Käufen an Teilen und Accessoires.

Pflügen und Vorbereiten der Felder - 03.10.09

Quasi in letzter Minute haben wir am Tag der Deutschen Einheit unsere Getreidefelder gepfügt und für die Einsaat vorbereitet. Über die Aktivitäten in den Wochen zuvor ist das etwas in den Hintergrund geraten.

Da alles sehr schnell gehen mußte, waren wir auch entsprechend schlecht vorbereitet und waren in der ersten Zeit hauptsächlich damit beschäftigt die Pflüge einzustellen.

Was uns auch ziemlich Schwierigkeiten bereitet hat, war die lange Trockenheit im September und dadurch ein sehr harter Boden. Die leichten Pflüge konnte oft nicht so richtig in den Boden eindringen.

Veterama A+M Mannheim 2009 / 09.-11.10.09

Am zweiten Oktober-Wochenende hat auf dem Mannheimer Maimarkt- Gelände wieder die Herbst-Veterama stattgefunden. Wir waren dabei wieder mit einem eigenen Stand vertreten um Teile und Fahrzeuge zu verkaufen.

Das Wetter hat uns dieses Jahr etwas im Stich gelassen, besonders am Samstag Morgen haben starke Regenfälle den Wohlfühlfaktor doch stark eingeschränkt. So nett eine eigene Seenlandschaft im Zelt im Hochsommer sein mag, so wenig reizvoll ist sie bei 9°C im Oktober.

Überraschenderweise haben sich die Veterama-Besucher davon nicht abschrecken lassen. Der größte Oldtimerteilemarkt Kontinental-Europas war einmal mehr gut ausgebucht. Mit über 3000 Ausstellern ist das gesamte Maimarktgelände plus angrenzende Parkplätze mit Ständen zugepflastert. Zu kaufen gibt es alles um das rostigste Hobby der Welt. Ersatzteile für Fahrzeuge aus aller Herren Länder, Neuteile und gebrauchtes. Dazu allerlei Devotionalien, altes Werbematerial, Blechschilder, Zubehör wie Reifen, Verschleißteile oder gelegentlich auch komplette Wohnungseinrichtungen.

Natürlich gibt es neben dem normalen Angebot auch kurioses. Man unbedarfter Besucher wundert man sich dann schon über Anzeigen wie "U-Boot Teile gesucht, bitte alles anbieten".

Und obwohl die Verkäufe unsererseits dieses Jahr nicht so üppig waren steht fest: Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.... auch wenn wir versuchen endlich von unserem derzeitigen Standplatz wegzukommen!!!

Besuch der Eremitage in Waghäusel / 18.10.09

Die Veteranenfreunde machen ja immer mal wieder einen Abstecher in die Regionalgeschichte und -kultur. Am dritten Sonntag im Oktober stand dabei der Besuch des Klosters und der Eremitage Waghäusel auf dem Programm.

Erbaut ab dem Jahre 1724 vom damaligen Speyerer Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn durchlebte die Einsiedlei eine sehr wechselvolle Geschichte. Fürstensitz, Gründungssitz der Südzucker, Schauplatz der badischen Revolution, banales Bürogebäude und letztlich verlassen.

Zur Zeit wird die Eremitage von der Gemeinde Waghäusel wieder aufgebaut. Die strukturellen Maßnahmen sind dabei abgeschlossen, jetzt geht es um eine Wiederherstellung des Gebäudeinneren.

Weitere Infos zur Geschichte des Schlößchens gibt es hier: http://www.waghaeusel.de/st_info_20.php3

Wir danken Walter Heiler aus Waghäusel für die Organisation und die Führung durch die Außenanlagen des Klosters und Herr Mörder von der Gemeinde Waghäusel für die sehr interessante Führung an der Eremitage.

In der Galerie gibt es auch Bilder.

Nachruf

Wir trauern um unser langjähriges, aktives Mitglied Peter Diehm, der am 23.11.09 im Alter von nur 54 Jahren verstorben ist. 

Peter war bereits seit 1994 Mitglied bei den Veteranenfreunden und hat über lange Jahre aktiv am Vereinsleben teilgenommen. Sei es bei Motorradausfahrten oder Oldtimertreffen, auf der Veterama oder aber als fleißiger Helfer bei unseren Festen, Peter war meistens mit dabei. In den letzten zwei Jahren hatte er sich aufgrund einer schwierigen familiären Situation etwas zurückgezogen, was aber verständlich war. Sein erklärtes Ziel war immer wieder mehr Zeit für sich und den Verein zu haben.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beerdigung fand am 27.11.09 auf dem Friedhof in Neuthard statt.

Jahresabschlußfahrt und Weihnachtsfeier / 26.12.09

Schon seit Bestehen des Vereins findet am zweiten Weihnachtstag die Jahresabschlußfahrt mit den Motorrädern und danach die Weihnachtsfeier im Vereinsheim statt.
Wie zur Entschädigung für die letzten Jahre war das Wetter dieses mal nahezu ideal. Bei bestem Sonnenschein sind wir mit 9 Mopeds und Motorräder zu unserem traditionellen Ziel, dem Michaelsberg in Untergrombach aufgebrochen. Normalerweise sind wir dort auch eingekehrt, aber seit neuestem wir dort nur zum Kaffee an so ertragreichen Tagen wie dem zweiten Weihnachtstag nicht mehr reserviert. Wegen Reichtum geschlossen sagt der Volksmund...
Wir sind dann im Cafe Central in Untergrombach eingekehrt und haben Kaffee und Kuchen genossen.

Der zweite Teil der Veranstaltung fand dann im Vereinsheim statt. Das Vereinsheim war bis auf den letzten Platz gefüllt, es gab leckeren Glühmost, feinen Glühwein und allerlei selbstgebackenes.

Hier gibt's auch Bilder zur Ausfahrt.